Macht TDD glücklicher?

Gerald Hüther schreibt in seinem Buch Lernlust über Selbsterkenntnis und Selbststeuerung:

Menschen, die sich selbst regulieren können, werden bei aller Euphorie über eine gefundene Lösung das Ausgangsproblem noch einmal einer Prüfung unterziehen.

Er beschreibt die Prüfung des Ausgangsproblems als "Ausdruck der Fähigkeit zur Selbstregulation" und die Selbstregulation als Fertigkeit um mit den eigenen Unzulänglichkeiten umzugehen. In diesem Zusammenhang ergeben Experimente/Studien zudem, dass Menschen die eine höhere Selbstregulation aufbringen in der Tendenz stabilere Partnerschaften, bessere Ausbildung, mehr Geld, weniger krank und mehr Freude hatten.

Was kann das mit TDD zu tun haben?

In TDD (test-driven development) kehrt man zyklisch, nach jedem Lösungsschritt, zur Ausgangslage zurück und prüft, ob die gefundene Lösung das Ausgangsproblem behebt. Wir machen uns Tätigkeiten, die wir oft wiederholen zu Gewohnheiten.

Nun meine These:

Wenn wir davon ausgehen, dass mit stetigen Einsatz von TDD das Vorgehen "Prüfen der Lösung gegenüber der Ausgangslage" zur Gewohnheit werden kann, besteht dann nicht auch die Chance, dass wir das Verhalten in andere Bereiche außerhalb des Codings übertragen.

Wenn das so ist, dann haben wir dadurch vielleicht die Chance ein klein wenig glücklicher zu werden, oder? ;-)

SVNWNK